Heinrich Pennekamp
Psychiatrie - Leitfaden
zur homöopathischen Behandlung der
Geistes- & Gemütskrankheiten
nebst praktischem Repertorium
660 Seiten, Gross Octav, geb.
ISBN 978-3-9805997-6-4
Preis 75.- EUR
Der Psychiatrie - Leitfaden basiert im wesentlichen auf den homöopathischen
Klassikern Hahnemann, Jahr, Bönninghausen, Hering,
Allen, & Lippe, aber
auch auf neuzeitlichen Autoren wie Boger, Wipp und Vakil.
Es werden alle Bereiche von den Durchgangs-Syndromen über die vielfältigen
Auffälligkeiten in Geist & Gemüt, über die Grenzbereiche zu somatischen oder
neurologischen Erkrankungen bis hin zu den eigentlichen Psychosen im engeren
Sinn behandelt.
Der Anteil des Repertoriums allein umfasst auf 482 Seiten 6012 Zeichen
und
Symptome, von denen rund 2500 aus G.H.G Jahr’s homöopathischer
Therapie
der Geisteskrankheiten (Leipzig 1866) stammen, die aber sprachlich
der
Neuzeit angepasst und inhaltlich ergänzt wurden.
Neu am Repertorium ist die Wichtung der einzelnen
Zeichen & Symptome
im Hinblick auf
psychiatrische Erkrankungen in sechs Stufen mithilfe einer
eindeutigen
••• Punkte -
Markierung. Die Arzneimittel sind in bewährter
drei-stufiger Wertigkeit
wie im
Kent aufgeführt.
In den einleitenden theoretischen Grundlagen wird kurz und prägnant die
Entwicklung der Psychiatrie vom Altertum bis heute dargestellt, ohne die "dunklen
Kapitel" des Nationalsozialismus auszulassen, wie das heute meist üblich ist.
Ferner werden anhand der Differenzierung
von Zeichen und Symptomen
klar die Schwachstellen der heute "modernen"
homöopathischen Schulen
aufgezeigt. Im ganzen Buch wird immer
auf die
Wichtigkeit der Zeichen
hingewiesen, die durch die körperliche
Untersuchung
ermittelbar sind.
Das Repertorium wird durch 124 Seiten mit therapeutischen Hinweisen
und
Fallbeschreibungen ergänzt, wobei aus pädagogischen Gründen
nicht nur
“Muster-Fälle“ dargestellt werden. Die 18 dargestellten Fälle
haben eine
durchschnittliche Nachbeobachtungszeit von zehn Jahren.
Der Autor ist durch sein “Kinder - Repertorium“ (inzwischen 5. Aufl.)
bekannt sowie als Herausgeber anderer homöopathischer Schriften.
Seine
über 30-jährige homöopathische Erfahrung spiegelt sich in
diesem Buche wieder.
Dabei bezieht er eindeutig Stellung gegen moderne, psychologisierende
Richtungen
der Homöopathie, "... die Nichtigkeit übersinnlicher Ergrübelungen
kennend,
die sich in der Erfahrung nicht nachweisen lassen ..." (Organon §
6).
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Kommentar - Buchbesprechung
Der Psychiatrie - Leitfaden basiert vom repertorialen Datenmaterial
her im wesentlichen auf
Jahr's Therapie der Geisteskrankheiten, die geschickt und ordentlich
aus allen anderen
Werken
Jahr's ergänzt wurden. Ferner bietet das Repertorium Zeichen und
Symptome
neuzeitlicherer Provenienz, wobei vor allem auf klinische Relevanz
und Zuverlässigkeit Wert
gelegt wurde.
In welchem Repertorium findet man z. B. schon 43 Zeichen des Augenhintergrundes
?
Augen: Augenhintergrund Atherom d. Arteria centralis sinistra:
•••• merc.
Augen: Augenhintergrund Fundus blass, atrophisch (kaum Gefässe
zu sehen):
•••• arg-n. lith-c. Nux-v. ..
Da die diagnostische Abgrenzung zu neurologischen Erkrankungen in der
psychiatrischen
Praxis wichtig ist, werden auch die Zeichen der wichtigsten neurologischen
Tests im
Repertorium aufgeführt, wie z. B.
Augen: Corneal-Reflex aufgehoben, Unempfindlich bei Berührung:
•••• (J) Carbn-s. carbn-o. Cench. chlf. HYOS. kali-cy. op.
Nervensystem: Unterberger-Tretversuch pos. (Treten m. geschl.
Augen macht Abweichung)
•••• ALUM. Apis. Arg-n. ars. aster. carbn-s. Gels.
Iodof. Kali-p. Phos.
scor. Sil. STRAM. thuj. Zinc. ..
Aber auch heute für obsolet gehaltene Symptome, zumindest, wenn
sie von Jahr stammen
(kenntlich an einem (J) vor der Arzneimittelzeile), sind angeführt.
Dabei sieht man auch die
Funktion der Punkte • : Beim Wahnsinn ist die Wahnidee ein pathognomonisches
Symptom,
also wegen des geringeren Wertes für die Repertorisation nur mit
einem • bewertet, z. B.
Geist & Gemüt: Ochsenmenschheit (Boanthropia) bei Tierheitswahn,
Zoophrenesis:
• (J) Bell.
Von hohem Wert , folglich mit dem Maximum an sechs Punkten bewertet, ist z. B. das Zeichen
Allgemeines: ABMAGERUNG, aber Bauch gross:
•••••• Bar—c. CALC.
lyc. sanic. sars. Sil. sulph.
Das wesentliche an Pennekamps Werk ist aber die strenge Bezogenheit
auf Hahnemann's
Organon und die einmalige Art, Jahr's einfache und einprägsame
Typologie der Geistes-
krankheiten darzustellen und durch neuzeitliche Erkenntnisse zu untermauern bzw. sie dem
triadischen System Schneider's gegenüber zu stellen.
Dabei spielt die von B. Wipp entwickelte Inaffinimentationslehre eine
besondere Rolle.
Die Typologie dient weniger der allgemeinen Darstellung psychiatrischer
Theorien,
sondern vielmehr als Grundlage und Hilfestellung zur Ermittlung des
passenden Heilmittels -
eben ein praktischer "Leitfaden".
(H. Veldhuis)
Pennekamp Medizinische Daten Technik
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Korrekturen & Ergänzungen zum Psychiatrie - Leitfaden - Stand 10. März. 10
Fehler & Ergänzungen jeweils rot gedruckt ,
neue Rubriken ganz rot gedruckt.
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Commander -> *.html -> ws_ftp ]
Ergänzungen & Korrekturen ab 1. Jan. 2009 bis dato
gg:
GEDANKEN Verwirrung allgemein:
•• (J) alum. Am—c. Ars. Asaf. Bor. calc. Cann. CHIN. cocc. dist. glon. hell. lach. Lact. Laur. NAT—C. Nux—m. Nux—v. olnd. onos. Op. Ph—ac. stram. Sulph. Verat.
GESELLSCHAFT am. seelisch-geistige Symptome trotz Alleinsein Verlangens:
••• alum—sil. sep. Sulph.
GLEICHGÜLTIGKEIT Apathie - echte Teilnahmslosigkeit:
• CARB—V. PH—AC. SEP. Gels. Phos. Sulph. calc. hecla. lyc. op. psor. puls. stram.
GLEICHGÜLTIGKEIT, Apathie aus Trägheit:
• agar. Alum. anac. Apis. arg—n. arn. ars. aur. Bar—c. Brom. Calc. calc—p. Carb—v. caust. Chel. Chin. cocc. con. crot—c. crot—h. cupr. Ferr. gels. Graph. Hecla. HELL. hyos. ign. Kali—bi. Kali—br. Kali—c. kali—p. LACH. lil—t. lyc. Merc. mez. nat—c. Nat—m. Nat—p. nit—ac. nux—m. nux—v. OP. PH—AC. Phos. pic—ac. plat. psor. puls. sec. SEP. sil. staph. Sulph. Thuj. verat.
GLEICHGÜLTIGKEIT, Mangel an Teilnahme, Apathie allgemein:
• (J) Anac. apis. arn. ARS. asaf. bapt. bell. BELL. bism. bov. CALC. cann. caps. carb—v. caust. cham. CHIN. cic. cina. con. croc. Crot—h. dig. gels. hecla. Hell. IGN. kali—bi. kali—c. lach. laur. Lyc. m—arct. meny. Merc. Mez. mosch. mur—ac. nat—c. Nat—m. OP. PH—AC. Phos. Plat. Puls. Rheum. rhus—t. ruta. sabad. sabin. sec. seneg. SEP. SIL. squil. stann. STAPH. stram. sulph. thuj. VERAT. verb. zinc.
HALLUZINATIONEN akustische, wahnhafte Einbildungen des Hörens, z.B. Stimme:
• (J) anac. antip. cann. carbn—s. Cham. ph—ac. PHOS. Stram. sulph.
HOFFNUNGSLOSIGKEIT allgemein bei Geisteskrankheiten(vgl. Mutlosigkeit):
• (J) ARN. aur. cact. calc. Carb—an. CAUST. Chin. Chin—s. hecl. hell. lac—c. LACH. nat—c. Nat—m. Nit—ac. Op. PSOR. Verat.
INITIATIVE Unternehmungsgeist Mangel an:
• anh. aur. bor. calc. coca. hecla. ign. iod. kali—bi. lach. lyc. nat—m. oxytin. Ph—ac. phos. Pic—ac. rhus—t. saroth. scor. sil. Sulph.
ANSTRENGUNG (Stress) agg. seelisch-geistige Symptome:
••• (J) alum—sil. anac. arg—n. gels. hyos. lec. nat—c. Nat—m. nux—v. phos. pic—ac. sil. staph. tub.
SCHÜCHTERN, scheu, zaghaft:
• alum—sil. ambr. anac. BAR—C. bor. calc. calc—s. coca. con. cocc. crot—h. gels. graph. Hyos. ign. Kali—c. Kali—n. kali—p. Lyc. nat—c. nat—m. petr. phos. plb. PULS. sep. Sil. sulph.
VERWIRRTHEIT akute durch unterdrückte Katarrhe, Ausschläge, Eiterung:
••• (J) alum. ars. Bell. caust. Cupr. dist. hep. Kali—bi. Lach. nat—m. Nux—m. nux—v. Op. puls. rhus—t. sep. Sil. staph. Stram. SULPH. ZINC.
WAHNIDEEN bestrahlt fühlt sich, steht unter Bestrahlung
• lob. Phos. sil.(?)
ZERSTREUTHEIT, geistig abwesend, Konzentrationsmangel allgemein:
•• acon. Apis. Asar. calc—p. cann. CAUST. CHAM. dist. hecla. hell. lach. Laur. mez. nat—m. Nux—m. Olnd. phos. Plat. PULS. SEP. Sulph. verat.
ne:
ENCEPHALITIS chronisch, führt zu Gehirnerweichung und Imbezillität:
••• alum—sil. bufo. Phos. Zinc—p.
NEURASTHENIE (Erschöpfungssymptom oder agg. durch Erschöpfung):
••• agar. agarin. Alet. alum. alum—sil. Asaf. Aur. coca. Cocc. con. GELS. Helon. IGN. kali—br. KALI—P. lach. Lec. mag—c. mag—p. Mosch. nux—v. OX—AC. PH—AC. Phos. PIC—AC. sep. Sil. Staph. stry—p.
PARALYSIS PROGRESSIVA ( PP), lähmige Verwirrtheit, Progressive Paralyse allgem.:
•• (J) alum. ALUM—SIL. Anac. arn. Ars. BELL. canth. carb—v. caust. Chin. Cupr. graph. HELL. HYOS. LACH. laur. Lyc. Merc. Nux—v. olnd. OP. phos. Plb. Sec. sep. STRAM. SULPH. VERAT.
PARALYSIS PROGRESSIVA ( PP) mit Leberstauung resp. Gallen Affektionen:
•••• ALUM—SIL. Ars. carb—v. Chin. lach. LYC. NUX—V. phos. sep. Sulph. Verat.
PARALYSIS PROGRESSIVA ( PP), Stadium 1 Beginn:
•• (J) Alum—sil. Ars. BELL. canth. carb—v. caust. chin. Graph. Hell. Hyos. LACH. Laur. MERC. nux—m. Nux—v. Op. Phos. plb. sec. Stram. STRAM. zinc.
PARALYSIS PROGRESSIVA ( PP), Stadium 2 Aufregung:
•• (J) Alum. Alum—sil. anac. Arn. ars. BELL. canth. Carb—v. Caust. Chin. CUPR. graph. Hell. HYOS. LACH. laur. LYC. Merc. nux—v. olnd. Op. phos. Plb. Rhus—t. sec. sep. Sep. Sil. STRAM. Sulph. Tarent. VERAT. Zinc.
PARALYSIS PROGRESSIVA ( PP), Stadium 3 Abstumpfung:
•• (J) alum—sil. Ant—t. Arn. ARS. CARB—V. Chin. Hell. LACH. LYC. Op. Plb. Sec. tarent. Verat. ZINC.
au:
AUGENHINTERGRUND Fundus Degeneration, ev. auch Macula D.:
•••• Ars. calc. Calc—f. Caust. con. lach. sec. Sil. sulph. syph. Vanad.
PUPILLEN Licht reagieren nicht auf, Trägheit Reaktion:
••• Aeth. agar. arg—n. ARN. ars. aur—m. Bar—c. Bar—m. BELL. bufo. Camph. carb—ac. carb—an. carb—v. cedr. Chel. chin. Cic. Colch. CUPR. Dig. euph. GELS. Hell. hep. hydr. Hydr—ac. HYOS. kali—bi. Kali—br. Kali—i. laur. Merc. Merc—c. naja. nit—ac. nux—m. OP. ox—ac. par. phos. pilo. Plat. ran—b. rhus—t. sol—n. Stram. sulph. sul—ac. tab. ter. Tub. ZINC.
folgende Rubrik streichen Beginn
PUPILLEN starr - träg - entrundet:
••• agar. Arg—n. arn. Ars. Aur. Bar—c. bell. Bufo. camph. carb—an. carb—v. chel. chin. cic. cocain. colch. Cupr. dig. Gels. hell. hydr. hyos. Kali—br. Kali—i. mening. MERC. Merc—c.
gestrichen Ende
PUPILLEN starr oder träge, dabei entrundet:
••• agar. Arg—n. arn. Ars. Aur. Bar—c. bell. Bufo. camph. carb—an. carb—v. chel. chin. cic. cocain. colch. Cupr. dig. Gels. hell. hydr. hydr—ac. hyos. Kali—br. Kali—i. mening. MERC. Merc—c. Nit—ac. OP. ox—ac. phos. Plat. stram. sul—ac. sulph. tab. tub. Zinc.
wm:
MAMMA Carcinom, Brustkrebs allgemein:
••• alumn. Apis. ARG—N. arn. ARS. Ars—i. ASTER. Aur—ar. aur—m—n. Bad. Bell. Bell—p. Brom. bry. BUFO. calc. Carb—ac. CARB—AN. carbn—s. carb—v. caust. cham. Chim. cist. Clem. coloc. CON. CUND. ferr—i. Gali. GRAPH. Hecla. Hep. HYDR. kali—c.
KALI—I. Kreos. Lach. Lyc. MERC. Merc—i—f. Nat—cac. Nit—ac. ol—an. Ox—ac. Phos. Phyt. plat. plb. plat. Plb—i. Psor. puls. Sang. Scir. semp. Sep. SIL. Strych—g. Sulph. Tarent—c. THUJ. tub.
at:
LUNGEN Emphysem fortgeschritten mit beginnendem Oedem:
•••• APIS. ANT—T. ARS. Ars—i. Calc. CALC—S. Carbn—s. Carb—v. Chin. Chin—ar. Dig. ferr. Hep. iod. Kali—c. KALI—S. Lach. lyc. MERC. nat—ar. Nit—ac. Phos. Sep. SIL. SULPH.
rn:
MUSKELHARTSPANN schmerzhaft oberer Trapecius bis Scapula Bereich:
••• hecla. nat—c. Nit—ac. nux—v. Ran—b. rhus—t. Sep. sil. stry.
ex:
GELENKE kleine Schmerz, auch Steifheit:
••• act—sp. Calc. calc—hp. caul. Colch. gran. Hecla. KALI—BI. lac—ac. Led. lith—c. lyc. manc. puls. Rhod. sabad. sabin. syph.
st:
SCHLAF tiefer, schwerer, soporöser:
•• acon.
aesc. agar. ail. all—c. Am—c. Ant—c. ant—t.
APIS. Arn. asc—c. bell. berb. bufo. carb—ac
.
carbn—s. Chin. coloc. crot—t. CUPR.
cyn—d. ferr. gast. gink—b. glon. hecla.
HELL. hoit.
hydr—ac. hydrc. Hyos. iodof. jab. Kali—br. kali—c.
kali—n. lach. Lact. Laur. lepi. lob. lol. Lon—c.
Lup. lyc. manc. MORPH. Naja. nat—c.
nit—ac. Nux—m. nux—v. OP. penic. PHOS—AC.
phys.
pic—ac. pip—m.
Pisc. plan. Podo. ptel. Rhus—t. Sec. spig. stann. STRAM. Sulph.
tab. thuj. til.
verat. xan.
TRAUM Schreckgestalten (Monster):
• (J) Ars. bar—c. bell. carc. Con. croc. GRAPH. hyos. Kali—c. laur. mang. mur—ac. nat—c. Petr. ph—ac. PHOS. RHUS—T. sars. Sars.
ht:
JUCKEN Ausschlag ohne:
•••• Acon. Alum. Ars. bar—c. cist. cupr. DOL. gels. lach. Med. merc. mez. op. psor. Sulph. thyr.
al:
LUFT frische agg.:
••• acon. Agar. alum—sil. am—c. ant—t. aran. ars. calc. calc—p. camph. caps. caust. cham. Chin. cist. Cocc. Coff. colch. cycl. dulc. Guaj. Hep. Ign. kali—bi. kali—c. kali—i. mag—p. merc. nat—c. nit—ac. Nux—m. NUX—V. olnd. petr. phel. Phos. psor. phyt. ran—s. rhus—t. RUMX. seneg. SIL. Sulph. tarent. zinc.
MUSKELN Krämpfe Sphincteren (Schliessmuskel Konstriktionen):
••• alum. Alum—sil. BELL. Cact. calc. chel. con. hyos. Lach. lyc. mag—m. mag—p. Merc. Nux—v. Nit—ac. plat. plb. Rhus—t. Sil. staph. STRAM. thuj. Verat.
th:
Rest von Oswald Bumkes Vorlesung
„Über die Grenzen geistiger Gesundheit“
„ Damit möchte ich hier abbrechen. Wir sind tatsächlich so weit, daß sich, wenn nicht das zirkuläre Irresein, so doch die manisch-depressive Konstitution gegen die Gesundheit nicht mehr abgrenzen läßt. Als Moebius vor dreißig Jahren Goethe für diesen Formenkreis in Anspruch zu nehmen versuchte, da war das eine bedenkliche und unzweifelhafte Entgleisung. Heute aber beginnt mit dem Genie eine Reihe, die über das gesunde Mittelmaß schließlich bis in die psychopathischen Abarten derselben Konstitution, hier also in die der wirklichen manisch- depressiven Störungen führt.
Und
ähnlichen Beziehungen zur Gesundheit - wenn auch durchaus nicht
immer zu ihren genialen Vertretern -, ähnlichen Überschneidungen
begegnen wir bei anderen psychopathischen Konstitutionskreisen auch.
Ich darf Ihnen das jetzt an einem Beispiel zeigen, in dem man noch
vor einem Menschenalter das Prototyp der "Verrücktheit"
erblickte und das man heute - nach einer recht wechselvollen
Geschichte - kaum anders darstellen kann, als indem man mit dem
Gesunden beginnt.
Wir alle kennen Menschen, die Fernerstehenden als umgänglich oder sogar liebenswürdig erscheinen und mit denen sich auch wirklich leicht auskommen läßt, so lange niemand ihr Selbstbewußtsein, ihre Empfindlichkeit oder das ihnen eigentümliche Rechtsempfinden verletzt. Dann freilich ist es mit Umgänglichkeit und Liebenswürdigkeit aus. Sowie das Recht eines anderen ihre eigenen Belange berührt, erscheint es diesen Menschen als Unrecht, und wenn der andere diese Rechte vertritt, so wird er augenblicklich ihr Feind.
Das ist noch beinahe normal, aber ein wenig mehr von dieser Einstellung, dann haben wir eine unzweifelhafte Psychopathie. Sie braucht noch nicht zu einer eigentlichen Krankheit zu werden; denn ob sie das tut, hängt nicht nur von der Anlage, sondern, zugleich von den Lebensumständen und von bestimmten seelischen Anlässen ab. Paranoide Psychopathen bleiben gesund, wenn das Leben sie weich bettet und ihnen Anlässe zu Konflikten erspart, aber sie können - sogar bei geringerer Anlage - erkranken, wenn das Schicksal ihr Mißtrauen, ihre Empfindlichkeit, ihre Rechthaberei oder ihre Kampfeslust weckt.
Ich muß hier nachtragen, daß es nicht eine, sondern zum mindesten zwei verschiedene paranoide Anlagen und daß es deshalb auch zwei Formen paranoischer Wahnbildung gibt, von denen man die eine als die querulatorische, die andere als die sensitive bezeichnet.
Mit den Querulanten darf ich beginnen. Die sind zum Kampf gestimmt und zum Kämpfen gerüstet: selbstbewußt, aktiv, halsstarrig, fanatisch, unbelehrbar, dialektisch gewandt. Aber sie sind zugleich verwundbar. Erst ein übertriebenes Ehr- und Rechtsgefühl gibt ihnen gesetzmäßig das Stichwort zum Kampf.
Auch
dieser Typus läßt sich bis weit in die Gesundheitsbreite
verfolgen. Man braucht nur Leute zu fragen, die ehrlich und scharf
auf sich achten. Ausgeglichene und kluge Menschen werden die
Erinnerung an eine ungerechte Züchtigung in der Schule oder im
Elternhaus nicht los; ein im Kriege und im Frieden angesehener und
verdienter Mann hat sich zu seinem Entsetzen gefreut, als er von dem
Tode eines Schulkameraden erfuhr; niemals hatte ihm dieser etwas
getan, und seit Jahrzehnten war er ihm nicht mehr begegnet; aber er
hatte ihn einmal in einer beschämenden Lage erlebt. Ich habe
einen Beamten gekannt, dem der Genuß einer befriedigenden
Stellung nur dadurch vergällt worden ist, daß ein anderer
Beamter des gleichen Hauses theoretisch eine etwas höhere
Gehaltsstufe hätte erreichen können, die der erste bei
gleichemLebensalter doch niemals erreicht haben würde. Er hat
deshalb Aktenbände mit Eingaben gefüllt, ohne übrigens
jemals zu wahnhaften Auffassungen zu kommen. Ähnlich ist die
gemütliche Einstellung jener Menschen, die ein kleines Vermögen
für Porto ausgeben, um von der Steuer, der Post, der
Bahnverwaltung einen geringen
Betrag zurück zu erhalten.
Auch bei ihnen handelt es sich nur um ihr angeblich oder wirklich
geschädigtes Recht, genau so wie bei reichen Kaufleuten, die den
Verlust von Tausenden hinnehmen, ohne mit der Wimper zu zucken, die
es aber nicht verwinden können, daß man sie vor
Jahrzehnten einmal um eine Kleinigkeit beeinträchtigt hat.
Alle
diese Menschen pflegen für Querulanten Verständnis zu haben
und sie nehmen, wo sie von ihnen hören, ohne weiteres ihre
Partei. Ihr Temperament bildet die erste Vorstufe zur Paranoia.
Manche Handlungen, die auf den ersten Blick unbegreiflich erscheinen,
werden aus dieser Einstellung erklärt. Hierher gehören die
scheinbar rein glücklichen Naturen, die als Sonntagskinder durch
die Welt gehen, sich aber eines Tages erschießen, weil ihrer
Meinung nach ihr Ehrenschild
befleckt worden ist; hierher die
Menschen, die ihr Familienglück und die Zukunft ihrer Kinder
vernichten, weil sie von einem harmlosen Flirt aus der Mädchenzeit
ihrer Frau nachträglich Kenntnis bekommen; hierher auch die
Beamten und Offiziere, die sich glänzende Aussichten verderben,
nur weil sie über die angebliche oder wirkliche Ungerechtigkeit
eines einzigen Vorgesetzten nicht zur Ruhe gelangen. Sonst stehen sie
über den Dingen; wird aber diese Gedankenreihe berührt, so
trübt sich das Urteil, das sie sonst Wichtiges und Unwichtiges
gegeneinander abwägen läßt. Insofern ist von hier bis
zum wirklichen Querulieren nur ein Schritt, und oft wird das
Schicksal eines Menschen dadurch bestimmt, daß er mit den
Gerichten in irgendeine Berührung gerät.
Der
andere Typus der paranoiden Anlage, der Sensitive, ist aus weicherem
Holze geschnitzt. Er kann den Querulanten von ferne beneiden und sich
in Träumen auch in sein Verhalten versetzen, aber er wird ihn
doch nie verstehen, weil er sich nicht zutraut, so wie jener zu
kämpfen. Seinem äußeren Verhalten wie seiner inneren
Einstellung
geben Unsicherheit, Schüchternheit und das
Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit die entscheidende Note.
Aber auch bei ihm ist dieses Gefühl häufig mit gewissen
Ansprüchen auf Anerkennung und immer mit hoher Selbstachtung
gepaart.
Gerade
das ist wichtig, und bei aller Gegensätzlichkeit: darin ist der
Sensitive auch dem Querulanten verwandt. Auch dieser würde nicht
krank, wenn er nur selbstsicher und selbstbewußt wäre.
Auch ihm sitzt irgendwie ein sensitiver Stachel im Fleisch. Hier ist
es umgekehrt: bloß schüchterne, unsichere und verwundbare
Menschen gelangen
niemals zum Wahn; erst die Spannung zwischen
theoretischem Selbstgefühl und praktischer Insuffizienz bedeutet
hier die Gefahr.
So ist nur das Kräfteverhältnis zwischen diesen beiden Grundzügen der Persönlichkeit bei Querulanten und Sensitiven verschieden. Die Anlässe zum Wahn aber müssen der Besonderheit der Anlage angepaßt sein.
Ein
kleines Unrecht, das dem Querulanten vor Gericht wirklich geschieht
oder das er in Unkenntnis des verwickelten heutigen
Gerichtsverfahrens voraussetzt, erfüllt ihn mit dem Gedanken,
man hätte sein Recht mit Absicht verletzt. Nun sucht er nach
Beweisen dafür und in der Erregung, in die er gerät,
verliert er den Maßstab für die Bewertung seiner eigenen,
und der allgemeinen Interessen. Wichtige persönliche Belange
werden ja beim Querulanten immer berührt; er selbst sorgt dafür,
weil er einen längst abgelehnten Anspruch weiter verfolgt,
Prozesse anstrengt, Schritte beim Reichsgericht, beim Ministerium,
beim Reichstag unternimmt, die einen Erfolg einfach nicht haben
können. Natürlich werden die Antworten der Behörden im
Laufe eines solchen Kampfes nicht verbindlicher; das Vermögen
schmilzt durch die Prozesse zusammen; gelegentlich lehnt ein
Rechtsanwalt eine aussichtslose Sache von vorneherein ab, und wenn
schließlich noch der Geisteszustand des Querulanten in Zweifel
gezogen und er selbst in einer
Irrenanstalt beobachtet wird, so
ist es ihm klar, nichts will man gut machen, sondern ihn vollends
verderben.
Ebenso wie die sensitive Anlage weicht auch die Entwicklung der sensitiven Wahnbildungen von der der querulatorischen ab. Hier sind es im wesentlichen innere Schwierigkeiten, die den ersten Anstoß zu schiefen Auffassungen geben. Gewissenskämpfe, ein Verstoß gegen die herkömmliche und von dem Kranken selbst anerkannte sexuelle Moral, die Heiratssehnsucht und die späte Liebe eines alten Mädchens, Enttäuschungen im Beruf - das ist es, was die Sensitiven immer verwundbarer und unsicherer macht. Zuweilen - glücklicherweise selten - wird auch daraus ein Wahn. Man sieht dem Kranken seine Verfehlungen an, man weicht ihm aus und zeigt ihm seine Verachtung; durch Andeutungen wird er verhöhnt, und seine Mißerfolge werden besprochen. Auch hier ist es unvermeidlich, daß ein solches Mißtrauen schließlich zu wirklichen Reibungen führt. Der Kranke fällt auf, er zeigt sich scheu und gedrückt, mit niemand geht er mehr um - wie sich die anderen in solchen Fällen verhalten, das brauche ich nicht erst zu sagen. So findet auch der Sensitive immer neue Nahrung für seinen Wahn; er verrennt sich in ihn nicht, wie der Querulant, durch den Kampf, aber er verstrickt sich in ihn, weil er sein Mißtrauen lange in sich selber verschließt.
Und
nun schließlich ein letztes Beispiel : die hysterische
Konstitution. Vor dreißig Jahren hat ein bedeutender
Hirnpathologe erklärt: eine Psychologie hysterischer Menschen,
das sei unwissenschaftlich, aussichtslos und verfehlt; nach
Hirnveränderungen müßten wir
suchen. Und heute -
nun mir ist es schon vor Jahren begegnet, daß, als ich im
Hörsaal glaubte, nur von kranken Menschen gesprochen zu
haben,
eine unzweifelhaft gesunde Hörerin zu einer anderen meinte: "Wie
er uns kennt!"
Wenn ich jetzt von hysterischen Eigenschaften rede, so denken Sie bitte nicht an Krämpfe, Lähmungen und Muskelspannungen, an Zittern und Schütteln, an hysterische Stummheit, Blind- oder Taubsein, kurz nicht an Störungen, die bei manchen Menschen durch die Idee des Krankseinmüssens entstehen. Gewiß, auch diese Entgleisungen des Wollens setzen in schweren Fällen eine psychopathische Anlage voraus, aber sie liegen namentlich bei Kindern und - wie der Krieg gezeigt hat - unter besonderen Umständen auch bei Erwachsenen so häufig bereit, daß, wer eine psychopathische Abart des menschlichen Wesens zu schildern versucht, von ihnen sicher nicht ausgehen darf.
Die
hysterische Konstitution hat mit manchen anderen psychopathischen
Formen einen Grundzug gemein : die Angst vor dem Leben, das
Bewußtsein der eigenen Unzulänglichkeit, das dunkle
Gefühl, mit seinem Schicksal auf eine normale Weise nicht fertig
zu werden. Ich darf Sie an Goethes problematische Naturen erinnern,
"die keiner Lage gewachsen sind, in der sie sich befinden, und
denen keine genug tut". Erst dies, daß ihnen auch keine
genug tut, erst diese Spannung zwischen Insuffizienz und dem
unersättlichen Hunger nach neuen und ungewöhnlichen Reizen,
hebt die Hysterischen aus einer großen Zahl vieler anderer
Nervöser heraus. Der Hysterische resigniert nicht, er will seine
Schwäche vor sich und anderen vertuschen, will mehr scheinen,
als er ist, mehr erleben, als Anlage und Schicksal erlauben; und er
kann das, denn seine Einbildungskraft ist zu krankhaften Graden
gesteigert. Seine Lebensziele sind uns allen geläufig: Ruhm,
Anerkennung, Liebe, Mitleid und in jedem Falle Beachtung; krank
achen ihn erst seine Mittel, krank ist erst der Verzicht auf den
ehrlichen Kampf, krank der Versuch, aus dem wirklichen in ein
geträumtes oder gespieltes Leben zu flüchten. Von jeher hat
man die Hysterie am häufigsten bei entarteten Frauen gefunden:
zu der Schwäche tritt hier eine, ich darf nicht sagen:
weibliche, aber weibische Sucht, nicht zu handeln, sondern zu wirken.
Salome und Herostrate sind typische Vertreter dieses degeneriertem Charakters; aber auch der hysterische Schwindler gehört hierher, der mit angenommenen Titeln und Würden und mit nie verliehenen Orden Hochstapeleien verübt, nur seiner Eitelkeit wegen; die eingebildete Kranke, die im halbverdunkelten Zimmer vom Bett, vom Rollstuhl oder vom Diwan aus die Eltern, den Mann, die Kinder und den Arzt mit Szenen quält und tyrannisiert; die Intrigantin, die anonyme Briefe verschickt,Klatsch und Verleumdungen sät oder sexuelle und andere Überfälle erfindet, lediglich um eine Sensation, einen Skandal zu erleben; oder die wohlhabende Frau, die Ladendiebstähle begeht, nur weil sie das Verbotene reizt, und weil sie die Gefahr der Entdeckung mit wohllüstigem Kitzel genießt.
Das sind die schweren und gesellschaftswidrigen Formen. Sie sind zum Glück nicht häufig, und der Eindruck des Gegenteils beruht im wesentlichen auf einer Täuschung. Von jeher haben neue politische, religiöse, literarische und künstlerische Bewegungen auch hysterische Persönlichkeiten in die Höhe getragen; und von jeher haben diese dann das Neue durch Übertreibungen kompromittiert, sich selber aber in den Mund der Leute und in die Zeitung gebracht. Aber häufiger sind unzweifelhaft harmlose und manchmal beinahe liebenswürdige Typen, die mit all ihrem Gehabe und eingebildete kleine Leiden und Schmerzen hchstens sich selbst wehe tun und die übrigens auch durchaus gute Heilungsaussichten geben. Und diese Typen führen wieder mitten in die Gesundheit hinein.
Denn
auch die schwersten Fälle von Hysterie spiegeln nur bekannte
menschliche Eigentümlichkeiten, gewissermaßen im
Vergrößerungsglas, wieder. Den Übergang zu den
leichten bilden die Leute, die nicht eigentlich krank sind, die aber
kein rechtes Verhältnis zur Wahrheit und Wirklichkeit haben, die
heute jemand ganz anderes sind als gestern und die so hohl und unecht
wirken, dauernd von dem Bedürfnis nach Anerkennung und Beachtung
gepeitscht. Kein Erfolg macht sie satt; jeden Vorzug und jede
Leistung eines anderen empfinden sie als persönliche Kränkung
und in jeder starken Persönlichkeit wittern sie schon von ferne
den Feind. Andere beurteilen sie immer so, wie sie selbst glauben von
ihnen beurteilt zu werden; Widerspruch und Tadel ertragen sie nicht,
aber an Lob und Schmeicheleien haben sie einen
ungeheurenVerbrauch.
Übertrumpfen, aufbauschen, verblüffen, das ist's, was
zu ihrem Leben gehört, und selbst wenn sie sehr hoch stehen,
spähen sie immer noch ängstlich umher, ob auch jedes Auge
nach ihnen blickt.
Ich glaube, weiter ins Gesunde brauche ich gerade diesen Typus nicht zu verfolgen. Die Hysterie hat es überall und zu allen Zeiten gegeben; sie ist die Schwäche, der Schein, die Pose, die Lüge schlechthin, und gegen sie muß sich jeder einmal irgendwie wehren.
Damit
bin ich am Ende. Ich habe Ihnen unsere Arbeitsweise an einigen
Beispielen zu zeigen versucht - nicht die einzige, aber eine, die
neben der naturwissenschaftlichen in der Psychiatrie auch notwendig
ist. Sie selbst hat freilich mit naturwissenschaftlichen Methoden
wenig oder gar nichts gemein und insofern bedeutet sie gewiß
eine Gefahr. Da ich an dieser Richtung nicht ohne Verantwortung bin,
möchte ich das
besonders entschieden betonen. Unsere Gefahr
ist die, aus dem Objektiven ins Subjektive zu gleiten, die Gefahr ist
hier wie überall das Papier, die Literatur. Nicht die Literatur
der Literaten natürlich; denn die Kunst ist frei, und die
Wahrheit, die sie zu gestalten versucht, ist eine andere als die, um
die die Wissenschaft ringt. Aber psychische Typen aufstellen, die ein
anderer natürlich viel schwerer nachprüfen kann als etwa
ein mikroskopisches Bild, und vollends diese Typen noch deuten, das
setzt viel Selbstkritik und scharfe methodische Schulung voraus.
Deshalb darf die psychologische Arbeitsrichtung in der Psychiatrie den Weggenossen, von dem sie sich zeitweilig trennt, darf sie den Naturforscher nicht einmal vorübergehend aus dem Auge verlieren. Nur der Ausgangspunkt ist für beide verschieden: das Gehirn für den einen, für den anderen die Psyche, die noch verwickelter ist. Aber das Ziel ist dasselbe, und wählt jeder den richtigen Weg, so werden sie sich an diesem Ziele begegnen. " (Ende der Vorlesung von O. Bumke)
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Ergänzungen & Korrekturen bis 31. Dez. 2008
Geist & Gemüt = gg:
BORDERLINER, drogeninduziert:
•• alum. anac. cann—i. hyos. plat. verat.
BORDERLINER allgemein (schneidet o. verletzt sich, Autoaggression):
•• Anac. Ars. bell. cann. fl—ac. HYOS. Ign. kali—br. med. merc.
Nat—m. Phos. staph. stram. Tub. Verat.
GEHIRN Entzündung agg. seelisch-geistige Symptome (Meningitis/ Encephalitis agg.):
••• (J) apis. Ars. BELL. CUPR. Hell. HYOS. Lach. Merc. STRAM. Sulph. VERAT. ZINC.
Geistesabwesenheit anfallsweise bei blödsinniger Verwirrtheit, Demenz:
•• (J) Anac. Bry. Calc. Carb—an. Cham. Cupr. LACH. MERC. NUX—M. Puls. Staph.
Geistesabwesenheit (vgl. Zerstreutheit) bei Geisteskrankheit:
•• (J) Agn. Alum. Am—c. Anac. apis. arn. asar. cann. Caust. CHAM. croc. Daph. graph. hell. hyos. Kreos. laur. lyss. merc. mez. Mosch. nat—m. Nux—m. oena. olnd. ol—an. onos. phos. Plat. Plb. puls. sep. sulph. tub. visc.
Geistesabwesend, Konzentration mangelhaft bis unmöglich:
•• aeth. AGN. alum. am—c. Ambr. Anac. arn. BAR—C. bell. bov. Calc. CANN. CAUST. cham. chin. cic. cocc. croc. graph. Hell. Ign. KALI—BR. kali—c. Lac—c. Lyc. mang. merc. mez. Nat—m. Nat—p. nux—v. Nux—v. olnd. op. ph—ac. Phos. Pic—ac. sil. stann. Sulph. thuj.
INITIATIVE Unternehmungsgeist Mangel an:
• anh. aur. bor. calc. coca. ign. iod. kali-bi. lach. lyc. nat-m. oxytin. Ph-ac. phos. Pic-ac. rhus-t. saroth. scor. sil. Sulph.
LACHEN hysterisches:
• alum. anac. ars. asaf. AUR. Bell. calc. cann. caust. cic. cocc. Con. Croc. cupr. ferr. hyos. IGN. mosch. nat—c. Nat—m. Nux—m. Phos. Plat. sec. stram. sulph. Sumb. Tarent. Valer. verat. zinc.
SCHÜRZENJÄGER siehe EROTOMANIE, erotisch lüstern,
vgl. Lüsternheit:
SEXUELLE Störungen (psychogene -- somatogene s. unter männl. resp. weibliche G.):
• agn. aster. bar—c. bufo. calad. calc. CANTH. chin. con. graph. kali—br. Lil—t. LYC. lyss. Nux—v. PHOS. ph—ac. pic—ac. plat. raph. sabal. sel. Staph. stram. sulph.
WAHNSINN, Irrwahn allgemein (einfacher, eher akuter Wahnzustand, auch passager, Durchgangssyndrom)
... ... ...
WAHNSINN,
Irrwahn WochenBett im oder nach,
leichte
Puerperalpsychose:
... ... ...
WEINEN (Heulen), Weinerlichkeit, allgemeine Neigung Tränen zu vergiessen, GefühlsInkontinenz:
• acon. Aeth. Ant—c. ant—t. Apis. ars. ars—i. aster. aur. Bell. bry. CACT. calc. calc—s. cann. Caps. carb—an. carbn—s. CAUST. Cham. cic. cimic. cina. coff. coloc. dig. GRAPH. hell. hep. IGN. kali—bi. kali—br. kali—c. kali—s. lac—c. lil—t. Lyc. mag—m. Med. merc. Nat—m. NUX—M. pall. phos. Plat. podo. psor. PULS. rhus—t. senec. Sep. spong. stann. Sulph. sul—ac. Thuj. VERAT. viol—o. zinc.
WERWOLF (Lycanthropia) bei Tierheitswahn, Zoophrenesis:
• (J) Bell. Hyos.
Kopf & Schwindel
KOPF Kongestionen bei Angst, Ängstlichkeit, Bangigkeit:
••• (J) ACON. calc. CARB—V. lach. Laur. lyc. MAG—C. PHOS. PULS. Sulph.
Nervensystem:
KOMA, abwechselnd mit Delirium:
••• plb. Stram.
Augen:
AMBLYOPIE durch zentrales Skotom:
•••• aur. carbn—s. croc. merc. tab. Thyr.
AUGENHINTERGRUND Retinitis haemorrhagica incl. apoplectica:
•••• Apis. Arn. BELL. croc. CROT—H. Gels. lac—c. LACH. lyc. MERC—C. PHOS. Prun. sulph.
BEWEGUNGEN Augen drehen sich um zentrale Achse, revolving (horiz. Pendeln s. Nystagmus):
••• Phos. Phys. seneg. ( Diagn.Hinweis: Borderliner Neurose - Psychose ?)
KATARAKT allgemein, grauer Star:
•••• acon. agar. AM—C. am—m. anac. ang. ant—t. arn. ars. aur. Bar—c. Bell. bov. bry. Calc. Calc—f. Cann. caps. Cast—eq. CAUST. Chel. Chin. cina. Cine. colch. CON. croc. DIG. dulc. Euph. EUPHR. Guare. Hep. Hyos. ign. Jab. kreos. lac—c. Lyc. MAG—C. mang. Merc. naphtin. nat—c. Nat—m. nat—s. Nit—ac. Op. PHOS. phys. plb. PULS. Rhus—t. Ruta. santin. sars. Seneg. Sep. SIL. Spig. stann. Staph. stram. SULPH. tarax. tub. valer. verat.
Gesicht
FARBE Röte Wangen, umschriebene (wie Flecken, incl. Mitralbäckchen):
•••••• ant—t. ars. Chin. colch. dulc. Ferr. kali—c. sang.
SCHMUTZIG:
•••• am—c. apis. Arg—n. caps. chel. cupr. Lyc. mag—c. merc. Psor. sanic. Sulph.
Mund & Zähne
KAUENDE Unterkieferbewegungen (siehe auch K., Schmatzen, Schlucken im Schlaf):
ZUNGE gelber Belag:
•••• Ant—c. ars. Bry. Cham. Chel. chin. hydr. kali—p. lil—t. mag—m. Merc. merc—i—f. Nat—p. Nux—m. podo. rhus—t. Spig.
Bauch & Stuhl
BAUCH hart Hypochondrien beide (Oberbauch):
•••• bor. brom. bry. chin—s. IOD. mag—c. phos.
BAUCH Lähmung Laparatomie nach:
••• Op. staph.
FLATULENZ, Blähungen drücken auf Blase, Uterus oder Prostata:
••••• Carb—v. ign. kali—c. Lyc. Puls. sars. vib.
Urologie:
BLASE Enuresis senilis, Harnabgang unwillkürlich alter Psychotiker:
••• Ars. aur—m. bar—c. CAUST. cic. CON. dig. kali—p. PH—AC. phos. puls. Sec. Sep. thuj.
Weibliche Genit.
MAMMAE Milch Absonderung mit, bei Geisteskrankheit:
•••• (J) Bell. Stram.
MENSES epileptische Anfälle vor Mens:
••• Kali—br. lach.
MENSES epileptische Anfälle während Mens:
••• Arg—m. arg—n. Bufo. Caust. cedr. Cimic. Cupr. kali—br. lach. plb.
Atemtrakt
ATEMNOT Lungen Oedem bei:
••• AM—C. carb—v. Carbn—s. dig. Ferr—i. nat—ch.
LUNGEN Atelektase:
•••• ANT—T. Hyos.
LUNGEN Oedem:
•••• AM—C. ANT—T. APIS. ARS. AUR—I. CARB—V. DIG. IP. HYOS. KALI—C. KALI—I. KALI—P. LACH. LYC. MERC—SUL. NAT—M. PHOS. SANG. TUB. am—i. apoc. aspar. Cadm—s. chel. coch. colch. crot—h. crot—t. nat—ch. pilo. Plb. puls. pulm—v. senec. seneg. squil Stront-c. stroph—h. sulph. verat.
Herz, Brust & Achsel
HERZ Geräusche allgemein:
•••• agar. Aml—ns. Apis. apoc. Ars. Ars—i. aspar. Aur. Aur—m. bar—c. bulb—n. CACT. Calc. carb—ac. Chel. chin—ar. Cocc. Colch. COLL. Crot—h. cupr—s. DIG. FERR. ferr—ar. ferr—i. Glon. hep. hydr—ac. Hydr. iber. Iod. ip. kali—ar. kali—br. Kali—c. KALM. Lach. laur. Lith—c. lob. Lyc. Lycps. Merc. NAJA. nat—ar. nat—c. Nat—m. Nit—ac. Phos. plb. Psor. puls. RHUS—T. SPIG. SPONG. stann. stram. stroph—h. Sumb. tab. tarent. tub.
HERZ Infarkt:
••• Acon. Acon—f. adren. arg—n. ARN. ars. aur. bulb—n. Cact. Carb—v. Helo. Hydr—ac. Lach. Lat—m. laur. NAJA. olnd. op. phos. STROPH—H. tab. Verat. vip.
HERZ Insuffizienz mit Angina pectoris:
••• ARN. aur. bulb—n. conv. iber. lycps. Naja. spong. stroph—h.
HERZ Pericard "Scheuern" (Reibegeräusch):
•••• Anac. aur—i. bry. canth. colch. plb. psor. Spig.
HERZ MYOCARD Degeneration cordis, Fettherz:
••• Adon. ARN. ARS. Ars—i. AUR. AUR—M. BAR—C. CACT. Calc. caps. Cimic. Crat. crot—h. Cupr. Cupr—a. Ferr. Fuc. Hydr—ac. Iod. KALI—C. Kali—fcy. kali—p. Kalm. Lac—d. Naja. Ph—ac. PHOS. Phys. PHYT. Sacch. Stroph—h. Stry—ar. STRY—P. VANAD.
HERZ Puls schnell, beschleunigt, Tachycardie -- siehe auch unter Allgemeines, Puls:
•••• ACON. am—val. ANT—T. apis. arn. ARS. aur. BELL. Bry. Chin. Coff. coll. con. Dig. Ferr—p. gels. Glon. IOD. LACH. Merc. mosch. nat—m. NUX—V. op. ph—ac. PHOS. Pyrog. Rhus—t. Sil. Spig. Spong. Stann. Sram. SULPH. Thyr. VERAT—V. zinc.
HERZ Tricuspidal-Stenose m. Durchtreibungs Geräusch:
•••• bar—m. bar—i. bism. cact. crat. kali—c. laur. Spong.
HERZ Vorhofflimmern:
•••• bulb—n. Chinid. Dig. lil—t.
HERZKLOPFEN, Palpitation allgemein:
••• ACON. agar. aml—ns. arg—n. Ars. ars—i. Aur. Cact. bulb-n. CALC. Cham. Chin. cimic. coca. Coff. colch. con. CRAT. Dig. ferr—p. Gels. Glon. IOD. KALI—BI. Kali—c. Kalm. lach. Lil—t. LYC. Lycps. MERC. mosch. Naja. nat—c. NAT—M. Nat—p. Nit—ac. NUX—V. PHOS. Ph—ac. phys. plat. PULS. Rhus—t. SEP. SPIG. Spong. stroph—h. SULPH. tab. Thuj. Thyr. VERAT. zinc—i.
Extremitäten
HÜFTE Hüftgelenk Beschwerden allgemein incl. Dysplasie, Coxalgie & Tuberculosis coxae:
•••• Acon. anac. Ang. ant—t. apis. Arg—m. arg—n. arn. Ars. Asaf. asar. Aur. bell. Bry. CALC. calc—f. CALC—P. Calc—s. Canth. Caps. Carb—v. carbn—s. Card—m. Caust. Cham. CHIN. Cist. colch. COLOC. dros. ferr—p. fl—ac. hecla. Hep. hydr. iris. KALI—C. Kali—i. Kali—p. KALI—S. kreos. Lach. Led. Lyc. Merc. Nat—m. nat—s. Nit—ac. Nux—v. Petr. Phos. PH—AC. Phyt. Puls. RHUS—T. sabin. sep. SIL. staph. Still. STRAM. Sulph. syph. THUJ. TUB.
NÄGEL Dystrophie weich o. w. werdend:
••• calc—p. nat—m. Plb. sil. Thuj.
NÄGEL Panaritium (Nagelgeschwür, Umlauf):
••• am—c. anthraci. Apis. ars. dios. Calc—f. Fl—ac. Hep. Lach. led. Merc. NAT—S. nit—ac. psor. Sil. sulph. syph. TARENT—C. Tarent. Thuj.
Schlaf & Träume
KAUENDES Schmatzen & Schlucken während des Schlafes:
••• bry. CALC. Cina. IGN. podo. sep. zinc.
SCHLAFLOSIGKEIT Einschlafen amel. Geräusche (Eisenbahn, Fernsehen, Reden anderer)
••• arn. bapt. hyos. IGN. merc. sep. Tarent. Thea. tub. (Rubrik noch unvollständig)
TRAUM Krieg
• (J) bry. Ferr. Hyos. Meny. op. Plat. Ran—s. stann. Thuj. Verb. visc.
Fieber, Frost & Schweiss
SCHWEISS unfähig, Schwitzen unmöglich:
•••• acon. ALUM. Anac. arg—n. Ars. ars—i. Bell. bism. Bry. Calc. cham. chin. colch. con. Cupr. Dulc. Graph. ip. Kali—c. kali—p. led. lyc. nat—c. Nat—m. nat—p. nit—ac. nux—m. olnd. ph—ac. Plat. PLB. Psor. rhus—t. samb. sec. Sil. squil. staph. Sulph. thuj. Zinc.
Haut
HAUTAUSSCHLAG Neurodermitis - atopisches Ekzem:
•••••• am—c. am—m. ant—t. apis. arg—n. arn. Ars. ars—i. bell. CALC. calc—ar. calc—f. calc—p. carb—an. carb—v. caust. crot—t. Dist. form—ac. Graph. hep. Ign. jug—r. kali—c. lach. led. lepr. lyc. mag—c. Mang. merc. Mez. nat—c. Nat—m. olnd. op PARTH. (. ex. floribus!!!. —. wenn. Dermographismus. vorhanden,. dann. höchstwertig. !!!) Petr. Phos. ph—ac. plat. psor. puls. Rhus—t. Sep. ser—ov. sil. Staph. sulph. tell. thuj. tub. vinc. visc.
RAUHIGKEIT:
•••• aesc. alum. Alumn. ambr. Arg—m. Arg—n. Arum—t. BELL. BROM. Calc. Carb—v. Caust. Cortex. graph. Hydr. kali—chl. Lach. Laur. lith—c. lyc. mag—c. Mez. mur—ac. Nux—v. PETR. Phos. Phyt. psor. puls. Rhus—t. SEP. stann. Sul—ac. SULPH. TARENT. Thuj. zinc.
EMPFINDLICHKEIT Überempfindlichkeit elektrische / elektromagnetische Felder:
••• lob. nat—c. Phos. phyt. raph. rhod.
HALBSEITIGE Beschwerden Seite links vorwiegend oder einseitig:
••• abrot. acon. agar. agn. All—c. aloe. alum. ambr. Am—br. am—c. am—m. Anac. ang. Ant—c. Ant—t. Apis. Arg—m. arn. ars. Ars—i. arum—t. ASAF. ASAR. Asc—t. aur. aur—m. bar—c. bell. berb. bism. bor. bov. Brom. Bry. calad. Calc. camph. Cann. canth. CAPS. carb—an. carb—v. caust. Cham. Chel. Chin. cic. CINA. clem. cocc. coff. Colch. Coloc. con. CROC. Crot—t. Cupr. cycl. dig. dros. Dulc. EUPH. Euphr. Ferr. ferr—p. fl—ac. gels. graph. Guaj. hell. hep. hyos. ign. Iod. ip. iris. kali—c. Kali—chl. kali—n. Kreos. LACH. laur. led. Lith—c. lyc. mag—c. mag—m. mang. teucr. meny. Merc. Merc—c. Merc—i—r. MEZ. mill. mosch. Mur—ac. naj. nat—c. nat—m. nat—s. naja. Nit—ac. nux—m. Nux—v. olnd. Onos. Par. plb. petr. PHOS. ph—ac. phys. plat. psor. puls. ran—b. Ran—s. rheum. Rhod. rhus—t. Ruta. sabad. Sabin. sal—ac. samb. sars. sec. SEL. seneg. SEP. sil. Spig. spong. SQUIL. STANN. staph. stram. stront—c. SULPH. sul—ac. Sumb. tab. Tarax. thuj. ust. valer. verat. verb. vesp. Viol—o. Viol—t. zinc.
HYPERTONIE mit Diabetes, Nephritis und / oder Leberbeschwerd.:
•••• arg—n. arn. ars. Aur. Lyc. oxytin. ph—ac. Phos. plb. Sulph. URAN—N.
KOMPLEXION Augenfarbe dunkel dunkelbraun mit straffer Faser (Gewebe):
••• Acon. Anac. arn. Ars. Bry. Caust. kalm. nat—m. Nit—ac. NUX—V. Plat. puls. Sep. staph. sulph.
KOMPLEXION Haarfarbe hell blond schlaffer Faser mit (Gewebe):
••• agar. Bell. BROM. CALC. Caps. Cham. clem. cocc. con. dig. GRAPH. hyos. Kali—bi. lach. Lyc. Merc. Rhus—t. sil. SULPH.
PULS aussetzend jeder 3. Schlag :
•••• Apis. arum—t. cimic. bulb—n. dig. iber. kali—c. MERC—S—CY. MUR—AC. Nat—m. Nit—ac. phase. Sulph. vib.
PULS aussetzend jeder 3. oder 4. Schlag :
•••• apis. bulb—n. Cimic.
PULS frequenter jagender, unzählbar schneller:
••• Abies—n. abrot. ACON. adon. adren. aesc. Aeth. Agar. Agn. Ail. all—c. aloe. alum. am—br. am—c. am—m. ambr. Aml—ns. ammc. amyg. anac. anan. Ang. ant—ar. ant—c. ant—m. Ant—t. APIS. apoc. arg—m. Arg—n. ARN. ARS. Ars—h. ARS—I. arum—t. Arund. Asaf. asar. asc—t. aster. Atro. AUR. aur—ar. aur—i. Aur—m. AUR—S. Bapt. bar—c. bar—i. bar—m. BELL. Benz—ac. BERB. beryl. bism. bor. both. bov. brom. BRY. Cact. calad. calc. calc—ar. Camph. Cann. Canth. Carb—ac. CARB—AN. carb—v. caust. cedr. Cham. chel. Chim. chin. chin—ar. Chin—s. Chlol. chlor. cic. cimic. Cina. cinch. cinnb. clem. coc—c. coca. cocc. Coch. cod. coff. coff—t. Colch. COLL. coloc. CON. Conv. cop. Crat. CROC. CROT—C. Crot—h. crot—t. CUPR. cupr—ar. cur. cycl. DIG. digin. diph. dulc. Echi. equis. ery—a. eucal. euph. fago. Ferr. ferr—i. ferr—m. FERR—P. fl—ac. foll. Form. gamb. GELS. gins. GLON. gran. grat. guaj. halo. ham. hed. Hell. hep. hippoz. hist. hydr—ac. hydrc. Hyos. Hyper. Iber. Ign. IOD. ip. iris. jab. jatr. jug—r. kali—ar. kali—bi. kali—br. kali—c. kali—chl. kali—i. Kali—m. kali—n. Kali—p. kalm. kreos. Lac—c. Lach. lapa. lat—m. Laur. LED. lil—s. Lil—t. lob. lyc. Lycps. lyss. Mag—c. Mag—m. Manc. mang. med. Meny. MERC. merc—c. merc—cy. merc—d. merc—i—f. merc—sul. merl. Mez. mill. Morph. Mosch. Mur—ac. mygal. myric. Naja. nat—ar. Nat—c. nat—f. NAT—M. Nat—s. nicc. Nit—ac. nit—s—d. Nux—m. NUX—V. oena. Ol—j. olnd. onos. OP. osm. ox—ac. par. penic. petr. PH—AC. phel. PHOS. Phys. Phyt. pic—ac. pilo. Plat. plat—m. Plb. podo. prun. Psor. Ptel. Puls. PYROG. ran—b. Ran—s. raph. rheum. rhod. RHUS—T. Rhus—v. Rumx. rumx—act. Ruta. sabad. sabin. samb. Sang. saroth. sars. scroph—n. SEC. Sel. seneg. Sep. ser—ang. SIL. sin—n. sol—n. SPIG. Spong. STANN. staph. still. STRAM. Stront—c. stry. sul—ac. sulfa. SULPH. sumb. Tab. tarax. TARENT. Tell. tep. ter. Teucr. thal. thea. ther. thuj. thymol. Thyr. til. urt—u. vac. Valer. vario. Verat. VERAT—V. vesp. viol—o. VIOL—T. vip. visc. xan. ZINC. zinc—m. ZINC—P.
PULS Beschwerden allgemein - abnormaler Puls:
••• ACON. Am—c. Am—m. amyl—ns. ars. ars—i. aur. bar—m. Bell. benz—ac. Bov. bry. bufo. Bulb—n. CACT. calc—ar. Calc. Carb—v. chin. coca. coll. Crat. cupr. DIG. echi. Ferr—p. glon. hyos. iod. Kali—c. Kalm. kreos. Lach. LAT—M. laur. LIL—T. lith—c. lob. lyc. LYCPS. Naja. Nat—m. op. ph—ac. PHOS. prun. PULS. rhus—t. sabad. saroth. sep. sil. SPIG. spong. squil. stram. stroph—h. SULPH. tab. tarent. tarent—c. thyr. Verat. Verat—v. Zinc. zinc—i.
SEITE links allgemein (agg.):
••• All—c. Am—c. Ant—t. Apis. Arg—m. arg—n. Arn. ASAF. ASAR. aster. Brom. Bry. Calc. calc—f. Caps. Cham. chin. CINA. clem. croc. crot—t. Cupr. Dulc. EUPH. euphr. ferr. graph. Guaj. Iod. jab. Kali—chl. kreos. LACH. lil—t. mag—s. Merc. Merc—c. MEZ. mur—ac. olnd. onos. osm. par. PHOS. rhod. rhus—t. ruta. Sabin. sel. SEP. Spig. SQUIL. STANN. SULPH. tarent. Thuj.
Ant—c. Aran. Arg-n. Calc. DULC. gels. Meli. NAT—S. polyp—p. rhod. RHUS—T. sep. spig.
Therapeutische Hinweise:
Postpartale Psychosen (Depression, Manie)
siehe Rubrik unter Melancholie, Depression (endogen) bei Wöchnerinnen.
Man eruiere (ev. mittels des Protokolls der Hebammen) Störungen des Wochenflusses.
Eine hier mögliche Aetiologie ist für die Mittelfindung sehr aufschlussreich.
___________________________________________________
Druckfehler in Einleitung & theoretische Grundlagen:
S. 14 unten: herrschenden
S. 18 unten: Herrschenden
S. 22 oben: Störungen
S. 30 unten: Leerbücher ist beabsichtigt (statt Lehrbücher). Diese Schreibweise bezieht sich
auf das folgende GoetheZitat - aber es soll ja Kollegen geben, die diese Art von
Humor nicht auf Anhieb verstehen.
___________________________________________________________
Druckfehler in: Therapeut. Hinweise, Aphorismen, & Fälle:
S. 568 Die Welt als Wille und Vorstellung
S. 569 Jeder widrige neue Vorfall nämlich muß vom Intellekt assimilirt werden,
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In den Abkürzungen der Arzneimittel fehlen:
bulb-n., bulbophyllum neilgerrense (Barthel)
dist., distemperinum Staupe-Nosode
muc-u., mucuna urens
oxytin., oxytocinum
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Druckfehler in den Abkürzungen der Arzneimittel im Repertorium,
meist nur einmal vorkommend:
aam-m | Type mismatch = am-m.
ac. | nit-ac. ( Type mismatch or incomplete abbreviation)
al-an. | type mismatch, erase it - löschen
amalgam. | dental amalgam (nosode)
amgd-am. | amydala amara (bitter almond)
anthr. | anthraci.
arg-m | arg-m (argentum-metallicum)
arg-r. | type mismatch = arg-n.
arg. | arg-n.
arist-c.| arist-cl.
aur-| aur.
bar| bar-c.
barb-ac. | Type mismatch = carb-ac. (carbolicum acidum)
blatta.| blatta. (blatta orient.)
bulb-n | bulb-n. (bulbophyllum neilgerrense)
cadm. | cadm-m. (cadmium metallic) = mostly = cadm-s.
calac. | calad. (Type mismatch)
calc-a. | calc-a. (calcium acetic)
calc-chin. | calc-chln. ( Type mismatch = calcium chloric.)
cann. | cann-s. aut cann-i. (Cannabis indica aut sativa, nicht unterschieden, meist cann-s.)
capr-ar. | Type mismatch = cupr-ar. ( cuprum arsenicosum)
carb. | carbn-s = carboneum sulphuric
cet. | cetr. (cetraria islandica)
chamm. | type mismatch = cham.
chi. | type mismatch = chin.
chinin| chin-s. (chininum sulphuric.)
chl. | kali-chl. ( Type mismatch or incomplete abbreviation)
cins. | Type mismatch = cina.
cit-p-s. | (citrus paradisi e semine = grapefruit)
copn. | Type mismatch = con.
cortex. | cortex. = prednisolon
cps. | Type mismatch = caps.
crot. | crot-t.
culc. | Type mismatch = cupr.
cymbo. | cymbo. = cymbopogon citratus (lemmon gras)
dang. | Type mismatch = sang.
dipht. | diph.
erb. | erb. = erbium
eup. | eupi. = eupion
fi-ac. | Type mismatch = fl-ac.
gar. | Type mismatch agar.
gymn. | gymno.
hecis. | Type mismatch hecla. (hekla lava)
hydroc. | hydrc.
kali-.| Type mismatch kali-i.
kali-a. | kali-a. = kalium acetic
kali-ch. | kali-chl. = kalium chloric
kali-hyc. | kali-cy.
kali. | ( Type mismatch or incomplete abbreviation) kali-chl.
kalmegh| ayuvedisches Mittel = kalmegh.
ksmerc. | Type mismatch = Merc.
laut. | Type mismatch = laur.
lut. | lut. = luteinum
m-arte. | m-arte. = magetis arteficialis
majoran. | orig.
mat-c. | Type mismatch = nat-c.
melal-a-t. | melal-a-t. (melaleuka alternifolia terpenica)
merc-i. | merc-i-f.
mrc-c. | Type mismatch = merc-c.
nerc. | Type mismatch = merc.
nit-.| ( Type mismatch or incomplete abbreviation) nit-ac.
nt-n. | Type mismatch = nat-n.
nt-t. | Type mismatch = ant-t.
oci-c. | oci.
piloc. | pilo.
polyg. | polyg-h. (polygonum hydropiperioides aut punctatum)
psot. | Type mismatch = psor.
rad.| rad. = radium metallic = rad-br. (radium bromat)
rhus. | ( Type mismatch or incomplete abbreviation) rhus-t.
rns. | rib-ac.
rrun. | Type mismatch = prun.
rumx-a. | rumx-act. (rumex acetosa)
sab. | sabad.
sanin. | not found. possibel Type mismatch = santin.
ser-ov. | ser-ov. (serum ovi)
seth. | Type mismatch = aeth.
sol-c. | alte Abkürzung für: sol-crl. (solanum carolinense)
sol-m. | alte Abkürzung für: sol-mm. (solanum mammosum)
sol-n. | alte Abkürzung für: sol-ni. (solanum nigrum)
spir. | spirae. (spiraea ulmaria)
sqil. | squil (squila maritima)
squid. | squid. (the whole cuttle fish, ganzer Tintenfisch, sepia tota)
srs. | Type mismatch = ars.
taren. | tarent. (tarantula hispanica)
trill. | tril. (trillium pendulum)
varb-v. | Type mismatch = carb-v.
vi | ( Type mismatch or incomplete abbreviation) visc.
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